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25. September 2026

Opernwelt kürt die Highlights der Saison: Staatstheater Mainz ist Opernhaus des Jahres

Der Theaterverlag, eine Beteiligung der dfv Mediengruppe, veröffentlicht mit seinem Medium Opernwelt ein umfassendes Bild der Höhepunkte des Opernjahres. Im neuen Jahrbuch 2026 präsentiert das Magazin die Ergebnisse der Umfrage unter 40 internationalen Kritikerinnen und Kritikern und würdigt damit die Besten der Spielzeit 2025/26.

Das Staatstheater Mainz wurde mit deutlichem Vorsprung zum Opernhaus des Jahres gekürt – eine Überraschung angesichts der starken Konkurrenz. Das Vierspartenhaus überzeugte mit einem dramaturgisch gelungenen und mutigen Spielplan und bewies unter anderem mit der Aufführung zweier Werke jüdischer Komponisten künstlerische Exzellenz und politisches Verantwortungsbewusstsein. Claus Guth wurde insbesondere für seine Lesarten von Jean-Marie Leclairs „Scylla et Glaucis“ und Brett Deans „Of One Blood“ zum Regisseur des Jahres ernannt. Das neue Musiktheater des australischen Komponisten wurde zudem zur Uraufführung des Jahres gekürt. Auch Etienne Pluss wurde in erster Linie für sein Bühnenbild von „Of One Blood“ geehrt. Sängerin des Jahres ist die russische Sopranistin Elena Stikhina für ihre Darstellung der Jeanne in Tschaikowskys „Die Jungfrau von Orléans“. Der US-amerikanische Baritenor Michael Spyres erhielt den Titel Sänger des Jahres für seine Darbietungen als Walther von Stolzing und Siegmund. Die Wiederentdeckung des Jahres ging an Clémence de Grandvals „Mazeppa“, die in Zusammenarbeit mit dem Palazzetto Bru Zane realisiert wurde. Das beste Orchester und der beste Dirigent des Jahres sind diese Saison in Frankfurt zu verorten; geehrt wurden das Frankfurter

Opern- und Museumsorchester und sein Dirigent Thomas Guggeis. Weitere Auszeichnungen gingen unter anderem an Victoria Behr für die besten Kostüme und den Chor der Nationale Opera & Ballet Amsterdam als bester Chor des Jahres.

Das Jahrbuch beleuchtet darüber hinaus die besondere künstlerische Beziehung zwischen Komponist Hans Werner Henze und Schriftstellerin Ingeborg Bachmann, würdigt zum 200. Todestag Carl Maria von Webers Einfluss auf die romantische Oper und porträtiert das Repertoire des kanadischen Heldentenors Jon Vickers. Zudem führt es durch die 150-jährige Geschichte der Bayreuther Festspiele und erörtert in einem Expertengespräch die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Regietheaters.

Die ausführlichen Ergebnisse der diesjährigen Kritikerumfrage sind nachzulesen in „Opernwelt - Das Jahrbuch 2026“. Das 168 Seiten umfassende Jahrbuch erscheint am 25. September 2026 und ist hier erhältlich: Opernwelt - Aktuelles Heft: Der Theaterverlag

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